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Dürre: Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr

Wetter Dürre: Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr

Die große Hitze und ausbleibender Regen haben in manchen Teilen Deutschlands eine starke Dürre verursacht. "In Südhessen, Teilen von Nordbayern, Sachsen bis ins südliche Brandenburg ist der Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht", twitterte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag.

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Aufgerissen und ausgetrocknet ist der Ackerboden eines Maisfeldes.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Offenbach. Völlig ausgetrocknet seien die obersten 30 bis 60 Zentimeter in den betroffenen Regionen, sagte Udo Busch, Leiter der DWD-Agrarmeteorologie, der Deutschen Presse-Agentur. Dies schade allen Pflanzen, die kürzere Wurzeln haben.

"Es wird aber keine bleibenden Schäden geben", sagte Busch. Die Wasservorräte im Boden würden immer im Winter aufgefüllt, und davon sei auch in diesem Jahr auszugehen. Schäden in der aktuellen Saison müssten sich im nächsten Jahr nicht wiederholen.

Um das Niederschlagsdefizit der vergangenen Monate auszugleichen, müsste es nach den Worten von Busch etliche Tage fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter regnen. Gewittergüsse, bei denen oft in ganz kurzer Zeit mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter fallen, seien nicht langfristig hilfreich. Dieses Wasser sei nach drei bis vier Tagen verdunstet.

dpa

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