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Drittes Haus des Jugendrechts soll noch 2014 öffnen

Justiz Drittes Haus des Jugendrechts soll noch 2014 öffnen

Das geplante größte hessische Haus des Jugendrechts wird voraussichtlich Ende des Jahres eröffnet. "Der Mietvertrag dürfte in Kürze unterschrieben werden", sagte der Leitende Frankfurter Oberstaatsanwalt Hubert Harth am Freitag in Beisein von Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

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Der Frankfurter Oberstaatsanwalt Hubert Harth.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Die Einrichtung soll im Frankfurter Norden entstehen und ist nach Wiesbaden und Frankfurt-Höchst die dritte in Hessen. Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe arbeiten dabei unter einem Dach.

Nach der Unterzeichnung des Mietvertrags werde voraussichtlich eine mehrmonatige Umbauphase beginnen, sagte Harth. Die Polizei etwa brauche Vernehmungszimmer, Duschen und waffensichere Räume. Die Verhandlungen über die Kosten hätten das Vorhaben in die Länge gezogen.

Die ehemaligen Minister des Inneren, Boris Rhein (CDU), und der Justiz, Jörg-Uwe Hahn (FDP), sowie Vertreter der Stadt Frankfurt hatten die Vereinbarung für die Einrichtung bereits im vergangenen August unterzeichnet. Geplant war, noch 2013 mit der Arbeit zu beginnen. Ziel der Häuser des Jugendrechts ist es, durch kürzere Wege zwischen den drei Behörden Jugendkriminalität vorzubeugen. Außerdem soll schneller reagiert werden können, wenn Jugendliche und Heranwachsende straffällig werden.

dpa

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