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Dreieinhalb Jahre Haft für Schmuggel von "Kunststoff-Kokain"

Prozesse Dreieinhalb Jahre Haft für Schmuggel von "Kunststoff-Kokain"

Weil er rund eineinhalb Kilogramm mit Kunststoff verschmolzenes Kokain transportiert hatte, ist ein 32 Jahre alter Mann am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Der Angeklagte war im November vergangenen Jahres mit einem plastikverstärkten Rucksack von Brasilien am Frankfurter Flughafen angekommen. Obwohl nichts zu sehen war, schlug der Drogenspürhund an.

In einem stundenlangen, langwierigen Verfahren konnte schließlich das Rauschgift von den geschmolzenen Plastikteilen getrennt werden. Vor Gericht legte der Drogenkurier ein Geständnis ab. Mit dem Kurierlohn von umgerechnet 2400 Euro habe er die Beerdigungskosten für seine Mutter bezahlen wollen. In Anbetracht der hohen Menge reinen Rauschgifts sah die Strafkammer die dreieinhalbjährige Strafe gleichwohl als angemessen und erforderlich an.

dpa

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