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Drei Tote und sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf A3

Unfälle Drei Tote und sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf A3

Bei einem schweren Unfall an einer Baustelle der Autobahn A3 bei Bad Camberg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei der Todesopfer waren neun und elf Jahre alte Mädchen, wie die Polizei mitteilte.

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Die Wracks der verunfallten Wagen.

Quelle: D. Altenhofen/Wiesbaden112.de

Bad Camberg. Sieben weitere Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Ein voll besetztes Auto war am Mittwochabend in einem Baustellenbereich in den Gegenverkehr geraten und dort mit vier weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen.

Der Unfall bedeutete eine Familientragödie. Ausgelöst wurde er mutmaßlich durch eine 29-jährige Frau am Steuer eines Wagens mit Offenbacher Kennzeichen. Sie wurde schwer verletzt ebenso wie ihr neunjähriger Sohn. Die Mutter (57) der Fahrerin starb in dem Wrack. Die beiden getöteten Mädchen waren die Nichten der Fahrerin, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.

Die Autobahn zwischen Wiesbaden und Köln war an der Unfallstelle fast elf Stunden lang in beiden Richtungen gesperrt. Es bildeten sich kilometerlange Staus. Erst am Donnerstagmorgen gegen 6.00 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben.

Angaben zur Unfallursache konnte die Polizei zunächst nicht machen. Ein Sprecher verwies darauf, dass es in den Baustellen entlang der A3 in den vergangenen Tagen mehrere Unfälle gegeben habe. "Wir können nur appellieren, dass die Fahrer wirklich die Geschwindigkeitsbeschränkung und das Überholverbot beachten", sagte er.

Bereits am Montagmorgen waren südlich von Frankfurt bei Obertshausen zwei Sattelzüge, ein Kleinlastwagen, ein Kleinbus und ein Auto bei dichtem Verkehr in einer Baustelle ineinandergeprallt. Eine Frau starb, drei Menschen verletzten sich schwer. Die A3 wurde für 24 gesperrt. Sie ist eine der meistbefahrenen Autobahnen in Deutschland.

Bei dem aktuellen Unfall waren vier Hubschrauber im Einsatz. Auch eine 71-Jährige, die in einem anderen am Unfall beteiligten Wagen saß, wurde schwer verletzt. Zwei der Verletzten kamen aus Großbritannien, zwei aus Belgien.

Den Schaden an den Fahrzeugen schätzte die Polizei auf rund 100 000 Euro. Um Luftaufnahmen der Unfallstelle zu ermöglichen, sollte die Autobahn im Lauf des Donnerstags noch einmal kurz gesperrt werden.

dpa

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