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Drei Jahre Haft nach Messerattacke in Linienbus

Prozesse Drei Jahre Haft nach Messerattacke in Linienbus

Nach lebensgefährlichen Messerstichen in einem Linienbus ist ein 26 Jahre alter Mann vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter gingen bei ihrer Entscheidung am Dienstag von gefährlicher Körperverletzung aus - und nicht von versuchtem Totschlag wie die Anklage.

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Der Angeklagte bestritt vor Gericht, eine Tötungsabsicht gehabt zu haben.

Quelle: David Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. Der Angreifer habe von sich aus mit den Stichen auf seinen 28 Jahre alten Kontrahenten aufgehört, betonte der Vorsitzende Richter. Dies erfülle die Kriterien eines "strafbefreienden Rücktritts".

Die Auseinandersetzung hatte sich im Januar dieses Jahres in Frankfurt-Zeilsheim ereignet. Der Angeklagte fügte dem Opfer mehrere Stichverletzungen im Oberbauch zu. Vor Gericht räumte er die Stiche ein, bestritt aber eine Tötungsabsicht. Der Mann war nach der Tat zunächst geflüchtet, wurde jedoch kurz danach festgenommen, weil er seine Geldbörse mit Personalausweis in dem Bus verloren hatte.

Strafmildernd wertete das Gericht auch den Umstand, das der Angeklagte zunächst von dem späteren Opfer beschimpft worden war.

dpa

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