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Disziplinarverfahren gegen verliebten Lehrer: Ergebnis noch offen

Schulen Disziplinarverfahren gegen verliebten Lehrer: Ergebnis noch offen

Er gestand einer Schülerin seine Liebe und wurde aus dem Schuldienst entfernt - ein Ergebnis des Disziplinarverfahrens gibt es für den Lehrer einer Schule in Fulda aber noch nicht.

Fulda. Das Verfahren sei im vergangenen Jahr eröffnet worden, ein Ergebnis stehe noch aus, sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Stefan Löwer, in Wiesbaden. Die Entscheidung müsse gut abgewogen werden. Zudem müsse der verwaltungsrechtliche Beschluss auch einer womöglich folgenden zivilgerichtlichen Überprüfung standhalten können, begründete Löwer die Dauer des gesamten Vorgangs.

Herausgekommen war der Fall im Oktober, als der Fuldaer Lehrer für Religion, Politik, Wirtschaft und Geschichte der Schülerin seine Liebe offenbarte. Der Mann habe die 15-Jährige in keiner Form bedrängt, versicherte Stephan Schmitt vom Fuldaer Schulamt damals. Es sei zu keinerlei körperlichem Kontakt gekommen. Der betroffene Pädagoge habe sein Fehlverhalten eingestanden. Er sei derzeit krankgemeldet, sagte Löwer. Der Lehrer war bereits vor rund sieben Jahren wegen eines ähnlichen Vorfalls versetzt worden.

Ein mögliches Disziplinarverfahren kann unterschiedlich ausgehen. Denkbar sind eine Missbilligung, eine Ermahnung, eine Versetzung, eine Suspendierung oder der Rauswurf aus dem Schuldienst.

dpa

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