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Diskussion um Todesumstände verlängert Mordprozess

Prozesse Diskussion um Todesumstände verlängert Mordprozess

Wegen einer Diskussion um die Todesumstände des Opfers zieht sich ein Mordprozess am Landgericht Darmstadt in die Länge. Der Angeklagte, ein 35 Jahre alte Mann, soll mit einem Messer auf seine Frau eingestochen haben.

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Landgericht Darmstadt.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Darmstadt. Sie starb später im Krankenhaus. Bei der Befragung eines behandelnden Arztes und eines medizinischen Sachverständigen am Dienstag wollten die Verteidiger ganz genau wissen, ob es Anzeichen für mögliche Fehler in der Behandlung gegeben habe. Der Sachverständige sah dazu jedoch keine Anzeichen. "Das hier ist vorbildlich", sagte er mehrfach zum Verlauf der Behandlung der Frau und deren ärztlicher Dokumentation.

Der Angriff ereignete sich im August 2015 in der Wohnung des Paares in Modautal. Die Frau soll ihrem Mann gesagt haben, mit einem früheren Bekannten fremdgegangen zu sein. Nach der Attacke soll sie sich verletzt auf die Terrasse geflüchtet haben. Dort habe der Mann weiter auf sie eingestochen. Im Glauben, die Frau sei tot, soll der Angeklagte die Wohnung verlassen haben. Das Opfer schleppte sich noch blutüberströmt auf die Straße. Die Frau starb 13 Tage später im Krankenhaus. Der Prozess hatte sich bereits mehrfach verlängert. Die Verhandlung soll nun am 21. November fortgesetzt werden.

dpa

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