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Deutsches Filminstitut: Nachlass von Maximilian Schell

Museen Deutsches Filminstitut: Nachlass von Maximilian Schell

Das Deutsche Filminstitut (DFI) in Frankfurt erhält den künstlerischen Nachlass des Schauspielers und Regisseurs Maximilian Schell. Die Text- und Drehbücher, Fotografien, Notizen und Aufzeichnungen sollen erschlossen und ab 2018 in einer Ausstellung gezeigt werden, wie das DFI am Montag in Frankfurt mitteilte.

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Der 2014 verstorbene Schauspieler Maximilian Schell. Foto: Steffen Schmidt/Archiv

Frankfurt/Main. Ermöglicht wurde der Ankauf der rund 70 Umzugskisten von der Hessischen Kulturstiftung. Einen Kaufpreis nannten die Beteiligten nicht.

Das DFI bezeichnete die Dokumente als "kulturhistorisch einmaliges Material". Unter anderem befinden sich in dem Nachlass das fertige Drehbuch zum Dokumentarfilm "Marlene" (1984) und Tonbandaufnahmen der Gespräche zwischen Schell und Marlene Dietrich. "Die sorgfältige Auswertung und Erschließung des Nachlasses wird für die Filmwissenschaft interessante Erkenntnisse zu Tage bringen", sagte eine Sprecherin des Instituts.

Der österreichisch-schweizerische Schauspieler und Oscar-Preisträger war 2014 im Alter von 83 Jahren gestorben. Als Darsteller in dem Film "Das Urteil von Nürnberg" (1961) wurde er weltberühmt. Der Nachlass seiner Schwester Maria Schell befindet sich bereits seit 2005 als Dauerleihgabe im DFI.

dpa

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