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Der Hessentag

Feste Der Hessentag

Der Hessentag wurde 1961 ins Leben gerufen. Gedacht war er als Integrationsfest für das noch junge Bundesland mit seinen vielen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Hofgeismar. "Eine neue Tradition für alle Hessen" wollte Ministerpräsident Georg August Zinn (SPD) damit schaffen. Der erste Hessentag in Alsfeld war noch überschaubar: 50 Veranstaltungen an drei Tagen - heute sind es fast 1000 an zehn Tagen. Damit ist der Hessentag das größte Bürgerfest Deutschlands.

Trachtentänze, Volksmusik, Sport und Ausstellungen prägten die ersten Hessentage. Als die Besucherzahlen in den 1980er Jahren stagnierten, wurde aus dem Trachtenfest ein Popfestival mit Rockmusik und vielen Darbietungen. Kritiker monierten den mangelnden Hessenbezug, doch die Besucherzahlen gaben dem Konzept recht: 480 000 Besucher kamen zum ersten "neuen" Hessentag 1989 in Frankenberg, 2013 in Kassel waren es 1,8 Millionen. Brauchtum spielt aber weiter eine Rolle, der Trachtenumzug zum Ende des Festes hat Tradition.

dpa

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