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"Das macht stolz": Bebra freut sich über Mustafis WM-Ticket

Fußball "Das macht stolz": Bebra freut sich über Mustafis WM-Ticket

Das Vereinslokal des 1.FV Bebra 1911 wird während der WM wohl ausgebucht sein: Denn in dem Verein lernte Shkodran Mustafi Fußballspielen, der nun als Nachrücker in den Kader von Bundestrainer Joachim Löw aufgenommen wurde.

Bebra. Im Lokal werde jedes Spiel der deutschen Elf genau verfolgt, kündigte Vereinschef Dirk Wahl an. Bis zu 60 Leute fänden dort Platz. "Wir hoffen natürlich, dass Shkodran so oft wie möglich spielt", sagte Wahl. Für den verletzten Marco Reus, an dessen Stelle Mustafi zur WM fuhr, tue es ihm Leid.

Mustafi wurde 1992 in Bad Hersfeld geboren und wuchs in der Kleinstadt im Nordosten Hessens auf, wo seine Familie noch heute lebt. Mit sieben Jahren begann Mustafi beim 1.FV Bebra 1911 das Fußballspielen. Wahl sagte: "Wenn ein Vereinsgewächs bei einer WM dabei sein kann, macht das stolz."

Das gilt auch für die Eltern: "Mein Sohn rief mich sofort an, nachdem er den Anruf vom Bundestrainer bekommen hatte", sagte Vater Kujtim Mustafi. Falls die DFB-Elf das Halbfinale erreiche, werde er selbst nach Brasilien reisen.

dpa

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