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Das glückliche Dutzend: Zwölf Lottomillionäre in Hessen

Glücksspiele Das glückliche Dutzend: Zwölf Lottomillionäre in Hessen

Durch Lottospielen sind vergangenes Jahr in Hessen zwölf Menschen zum Millionär geworden. Einer davon räumte in der Lotterie Eurojackpot sogar 46 Millionen Euro ab, den größten je in Deutschland erzielten Lottogewinn.

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Die Kugeln liegen für die nächste Ziehung bereit.

Quelle: Frank May/Archiv

Wiesbaden. Lotto Hessen steigerte seinen Umsatz um 9,5 Prozent auf 587,3 Millionen Euro, wie die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden mitteilte. Davon wurden 288,3 Millionen Euro als Gewinne ausgeschüttet. Sport, Kultur und Denkmalpflege wurden mit 125 Millionen Euro gefördert. Geschäftsführer Heinz-Georg Sundermann beklagte eine Überregulierung, die staatliche Lotterieanbieter gegenüber privaten Anbietern benachteilige.

Jeder Hesse gab vergangenes Jahr rechnerisch 97,62 Euro für Lotto aus, damit lag das Land erneut bundesweit an der Spitze. Am intensivsten versuchten Einwohner des Kreises Offenbach ihr Glück und zahlten 111,53 Euro je Kopf. Das glücklichste Händchen hatten indes die Spieler aus Marburg-Biedenkopf. Sie kassierten rechnerisch 41 Cent Gewinn auf einen eingesetzten Euro. Schlusslicht bei der Gewinnausschöpfung war der Odenwaldkreis mit 31 Cent Gewinn je Euro.

Den gesteigerten Umsatz führte der hessische Lotto-Chef auf veränderte Gewinnpläne zurück. Außerdem hätten sich 2013 mehrmals 20 Millionen Euro und mehr im Gewinntopf angesammelt. Das lockte Gelegenheitsspieler an. Für dieses Jahr erwartete Sundermann Einsätze in Hessen um die 620 Millionen Euro.

Als neues Produkt soll ab Sommer eine Deutsche Sportlotterie den Spitzensport fördern. Dafür steht nach Sundermanns Angaben aber noch die Genehmigung durch das Finanzministerium von Rheinland-Pfalz aus. Lotto Hessen habe seine Oddset-Sportwetten im Internet attraktiver gemacht. Trotzdem sei es fast unmöglich, mit privaten Wettanbietern zu konkurrieren, die wenig Steuern und zweckgebundene Mittel abführen müssten. Die Lizenzierung von Sportwetten im Internet komme nicht voran. Deshalb forderte Sundermann, einen 2012 geschlossenen Glücksspiel-Staatsvertrag der Länder dringend zu ändern.

dpa

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