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Das "Fierche" brennt: Lullusfest in Bad Hersfeld eröffnet

Feste Das "Fierche" brennt: Lullusfest in Bad Hersfeld eröffnet

Mit dem Entzünden des sogenannten Lullusfeuers auf dem Marktplatz hat in Bad Hersfeld Deutschlands ältestes Volksfest - das Lullusfest - begonnen. Das Anzünden des im Volksmund "Fierche" genannten Feuers übernahmen Bürgermeister Thomas Fehling (FDP) und der amtierende Feuermeister Klaus Otto.

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Das Lullusfeuer.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Bad Hersfeld. Fehling sprach nach altem Brauch die Worte: "Wir zünden an uralten Brand." Anschließend lief ein Festumzug mit 70 Teilnehmern durch die Innenstadt. Die Veranstalter erwarten bis zum 17. Oktober rund 480 000 Besucher in der osthessischen Stadt.

Bei seiner 1164. Ausgabe steht das Lullusfest unter dem Motto "90 Jahre Feuermeister". Der Feuermeister wacht während des Festes über das "Lollsfeuer" und löscht es am Ende auch. Bürgermeister Fehling betonte: "Die Figur des Feuermeisters ist ein gutes Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne Hand in Hand gehen können."

Gefeiert wird das Bad Hersfelder Lullusfest seit dem Jahr 852, benannt ist es nach dem Mainzer Erzbischof und Hersfelder Stadtgründer Lull. Seitdem findet es immer in der Woche statt, in die der Todestag des "Heiligen Lullus", der 16. Oktober, fällt. Das "Fierche" war ursprünglich Symbol für die "Lullusfreiheit", die Befreiung von den städtischen Abgaben für die Festdauer.

dpa

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