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Darmstädter Bürgermeister will Fußball-Randale aufarbeiten

Fußball Darmstädter Bürgermeister will Fußball-Randale aufarbeiten

Der Darmstädter Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) will das Vorgehen der Stadt bei den Krawallen von Fußball-Fans vom vergangenen Samstag aufarbeiten. Die Stadt hatte zunächst ein Aufenthaltsverbot für Frankfurt-Fans erlassen, es aber Stunden vor dem Spiel wieder zurückgenommen.

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Auf der Tribüne gibt es während des Spiels Randale.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Darmstadt. In der Folge war es rund um das Bundesliga-Derby zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt zu Schlägereien gekommen, 530 Menschen wurden vorläufig festgenommen. Die Frage, ob das Betretungsverbot die Situation noch mehr aufgeheizt hat, sei berechtigt, sagte Reißer der Deutschen Presse-Agentur. "Ich will das gerne aufarbeiten. Vielleicht wird man es das nächste Mal ganz anders machen."

Sein Ziel und seine Aufgabe als Ordnungsdezernent sei gewesen, Sicherheit und Freiheit gegeneinander abzuwägen. Mit dem Betretungsverbot habe eigentlich eine Eskalation verhindert werden sollen. Aber "nachher ist man immer schlauer". Zu der aufgeheizten Stimmung habe das Stadion-Verbot des DFB für Frankfurt-Fans erheblich beigetragen. Ohne dieses Verbot, das nach den Ausschreitungen beim Hinspiel verhängt worden war, wäre die Randale nicht in die Stadt getragen worden. "Wir hatten den Schwarzen Peter."

Reißer vertritt derzeit den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der auf Dienstreise in den USA ist. Der OB sei immer über die Vorgänge in der Stadt informiert gewesen, sagte Reißer. Partsch selbst nannte Reißer in einem Interview des Radiosenders FFH einen "Mann, der sich der Verantwortung stellt". Seine Integrität und Verantwortungsbereitschaft ständen nicht in Frage.

dpa

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