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Dank Bienenhalter in den Städten: Boom für Hessens Imker

Agrar Dank Bienenhalter in den Städten: Boom für Hessens Imker

Die Imkerei erlebt in Hessen einen ungeahnten Boom. "Wir haben jedes Jahr rund neue 800 Imker, die wir schulen müssen", sagt Manfred Ritz, Vorsitzender des Hessischen Imkerverbands, der Deutschen Presse-Agentur.

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Honigbienen über den Dächern von Frankfurt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Die Mitgliederzahl des Verbands habe sich innerhalb weniger Jahre auf derzeit rund 9800 Mitglieder fast verdoppelt.

Der Aufschwung ist nach den Worten von Ritz vor allem der Stadtimkerei zu verdanken, die in den urbanen Gebieten, etwa im Rhein-Main-Gebiet, der Bienenhaltung ganz neue Schichten erschlossen hat. Das Image der Imkerei als einem Hobby von "alten Männern" gehöre der Vergangenheit an. 30 Prozent des Nachwuchses seien Frauen im Alter von 25 bis 50 Jahren, berichtet Ritz. Auch auf dem Land hätten die Vereine inzwischen viel für die Ausbildungsförderung gemacht.

Bis auf wenige Ausnahmen gehen Imker in Hessen der Bienenhaltung im Nebenerwerb nach. Nach Angaben des Verbandes gibt es knapp 100 Vollerwerbsbetriebe, die über ganz Hessen verteilt sind.

dpa

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