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DAK-Studie: 56 000 Hessen dopen regelmäßig für den Job

Gesundheit DAK-Studie: 56 000 Hessen dopen regelmäßig für den Job

Hoher Leistungsdruck lässt auch in Hessen immer mehr Menschen zu Doping am Arbeitsplatz greifen. Bis zu 56 000 Beschäftigte nutzen laut einer Studie der Krankenkasse DAK regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente, um leistungsfähiger zu sein oder Stress abzubauen.

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DAK-Studie «Doping am Arbeitsplatz» veröffentlicht.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Darmstadt. "Auch wenn Doping im Job noch kein Massenphänomen ist, sind diese Ergebnisse ein Alarmsignal", warnte Michael Hübner, DAK-Landeschef in Hessen, am Montag in Darmstadt. "Nebenwirkungen und Suchtgefahr sind nicht zu unterschätzen."

Insgesamt sank der Krankenstand in Hessen gegenüber dem Vorjahr leicht ab. Er lag 2014 mit 4,1 Prozent etwas über dem Bundesdurchschnitt von 3,9 Prozent.

Doping betrieben nicht hauptsächlich Führungskräfte, gefährdet seien vor allem Beschäftigte mit einfachen Jobs. "Hirndoping ist mittlerweile bei "Otto Normalverbraucher" angekommen, um den Arbeitsalltag besser zu meistern", meinte Hübner. "Das Klischee der dopenden Top-Manager ist damit vom Tisch."

Laut DAK wurden für die repräsentative Studie Fehlzeiten aller erwerbstätigen DAK-Mitglieder in Hessen ausgewertet, Arzneimitteldaten der Kasse analysiert und bundesweit über 5000 Beschäftigte im Alter von 20 bis 50 Jahren befragt.

dpa

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