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Chefredaktion: "Frankfurter Rundschau" macht wieder Gewinn

Medien Chefredaktion: "Frankfurter Rundschau" macht wieder Gewinn

Die "Frankfurter Rundschau" ("FR") schreibt nach Angaben ihrer Chefredaktion wieder schwarze Zahlen. "Seit der Insolvenz vor zweieinhalb Jahren sind wir grundsaniert", sagte Chefredakteurin Bascha Mika dem Medienmagazin "journalist".

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FR-Chefredakteurin Bascha Mika.

Quelle: Karlheinz Schindler/Archiv

Frankfurt/Main. "Es gibt zwar kein Fett auf den Rippen, aber wir machen sogar wieder Gewinn." Weitere Kürzungen werde es nicht geben.

Nach den Worten von Chefredakteur Arnd Festerling war der Übergang ein empfindlicher Prozess, der ihm das Image eines harten Sanierers eingebrockt habe. "Natürlich erfordert die Zahl von knapp 100 Leuten von jedem Einzelnen einen höheren Einsatz, als dies mit 160 und zuvor ja noch wesentlich mehr Kollegen der Fall war." Mika und Festerling stehen seit einem Jahr gemeinsam an der "FR"-Redaktionsspitze.

Nach jahrelanger Krise hatte die "FR" 2012 aufgrund hoher Verluste Insolvenz angemeldet. Sie wurde von der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" GmbH und der Frankfurter Societät GmbH übernommen. Nach der Insolvenz seien viele Leser abgesprungen, inzwischen liege die Auflage stabil bei rund 75 000 Exemplaren, sagte Festerling dem "journalist". Aber die Anzeigenkrise sei nicht wegzureden: "Unterm Strich fürchte ich, dass Anzeigenerlöse weiter zurückgehen und wir uns daran gewöhnen müssen, weitgehend ohne sie auszukommen."

dpa

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