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Busstreik: Verdi erwartet hohe Beteiligung

Verkehr Busstreik: Verdi erwartet hohe Beteiligung

Wenn am Montag die Busfahrer in Hessen streiken, haben die Kommunen wenig Alternativen. "Wenn Linien ausfallen, fallen sie aus", sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes Hessischer Omnibusunternehmer, Volker Tuchan, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

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Fahrgäste stehen in Frankfurt am Main an einer Haltestelle.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Gießen. In den meisten Städten und Kreisen sei es nicht möglich, einen Ersatz zu organisieren.

Die Kommunen müssten ein anderes Busunternehmen finden, das bereit wäre, die bestreikten Strecken zu übernehmen. Dieses müsste leere Busse und Fahrer haben, die nicht streiken - ein unwahrscheinliches Szenario. In manchen Städten gebe es aber Fahrer, die einem anderen Tarifvertrag unterlägen, dem Tarifvertrag Nahverkehr (TVN). Sie sind nicht zum Streik aufgerufen. Verhandelt wird nur über den Tarifvertrag des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer (LHO).

Tuchan rechnet damit, dass in großen Städten wie Frankfurt und Darmstadt die Busse am Montag komplett ausfallen. Dort gibt es aber andere öffentliche Verkehrsmittel. In kleineren Städten und Orten sind mehr Menschen als in den Großstädten ausschließlich auf Busse angewiesen. Mit am schlimmsten betroffen sein könnte Fulda.

Nach Angaben von Arbeitgebern und Gewerkschaften werden in Hessen rund drei Viertel aller Busfahrer nach LHO-Tarif bezahlt. Jochen Koppel, Landesfachbereich Verkehr bei Verdi, geht davon aus, dass von den rund 2300 Fahrer etwa 70 Prozent streikbereit sind.

dpa

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