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Busse rollen wieder dank Friedenspflicht

Verkehr Busse rollen wieder dank Friedenspflicht

Bis zum 5. Februar versuchen Gewerkschaft und Arbeitgeber, sich auf einen neuen Busfahrertarif zu einigen. Für Pendler, Schüler und deren Eltern ein Grund zum Aufatmen - denn der Streik ist vorbei. Vorerst.

Frankfurt/Main. Erstmals seit einem zweiwöchigen Streik sind am Montag in vielen hessischen Städten wieder Busse und Bahnen gefahren. Grund dafür ist die Friedenspflicht, die während einer Schlichtung gilt. Mit Hilfe von Vermittlern suchen Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi während dieser Phase nach Lösungen im festgefahrenen Tarifkonflikt. Ob die konkreten Gespräche bereits begonnen haben und an welchem Ort sich beide Seiten treffen - darüber hüllten sich sowohl Verdi als auch der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen in Schweigen.

Nach den Worten einer Gewerkschaftssprecherin sind alle Busfahrer wieder "an Bord". In Flugblättern wollten sie um Verständnis für den Ausstand werben. Besonders betroffen waren die Städte Frankfurt, Darmstadt, Hanau, Offenbach, Marburg, Gießen und Fulda gewesen.

Verdi berief als Schlichter den ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Hausmann aus Baden-Württemberg, für die Arbeitgeber sitzt der frühere RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann am Tisch. Die Schlichtung dauert bis 5. Februar. Danach könnte ein neuer Streik drohen.

Der Konflikt dreht sich um die Vergütung und die Arbeitsbedingungen der Fahrer. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Erhöhung des sogenannten Ecklohns auf 13 Euro bis zum 1. Januar 2019 angeboten. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Anhebung des Stundenlohns von derzeit 12 auf 13,50 Euro.

dpa

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