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Busse im Taunus fahren weiter nach Notfallplan

Verkehr Busse im Taunus fahren weiter nach Notfallplan

Eine Lösung im Streit um den Linienverkehr im Taunus haben die Städte Bad Homburg und Oberursel und die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen noch nicht gefunden. Die Busse bleiben deshalb am Dienstag aber nicht im Depot, sondern befördern die Menschen weiter - vorerst.

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Der Bus-Streit in den Taunusstädten Bad Homburg und Oberursel hält an.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Bad Homburg/Oberursel. Der Busse in den Taunusstädten Bad Homburg und Oberursel fahren vorerst weiter nach einem Notfall-Fahrplan. Im Gezerre um den Linienverkehr hatten die Städte und die Betreiberfirma Verkehrsgesellschaft Mittelhessen am Montag über Lösungen für den Dezember verhandelt, sich am Abend aber ohne Ergebnis vertagt. "Solange wir im Gespräch sind, gilt die Friedenspflicht und fahren die Busse", sagte ein Sprecher der Stadt Homburg der Deutschen Presse-Agentur. Der Termin der nächsten Verhandlungsrunde war zunächst noch offen.

Monatelang hatten die beiden Städte beklagt, dass - unter anderem wegen vieler kranker Fahrer - etliche der vertraglich vereinbarten Busverbindungen ausfielen. Als der Vertrag mit dem Busunternehmen auslief, wurde die Zusammenarbeit aufgekündigt. Von Januar an übernimmt das Berliner Unternehmen Transdev den Busverkehr in den beiden Städten.

Nachdem ein Wochenende lang überhaupt keine Busse fuhren, einigten sich die Städte mit dem alten Betreiber auf einen Notfall-Fahrplan bis Ende November. Seither sei der Busverkehr "sehr solide" gelaufen, hieß es in Bad Homburg. Nur rund 60 der etwa 700 Fahrten pro Tag seien ausgefallen. In Oberursel waren die verantwortlichen Stadtwerke sogar "sehr zufrieden".

dpa

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