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Bundesweite Kinderporno-Razzia: 13 Wohnungen in Hessen durchsucht

Kriminalität Bundesweite Kinderporno-Razzia: 13 Wohnungen in Hessen durchsucht

Bei einer bundesweiten Razzia wegen Kinderpornografie sind allein in Hessen 13 Wohnungen durchsucht worden. Insgesamt wurden Gebäude von 115 mutmaßlichen Tätern kontrolliert.

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Polizisten führten bundesweit Razzien durch.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Gießen. Fünf Männer werden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft verdächtigt, Kinder schwer missbraucht haben. Drei von ihnen im Alter von 37, 46 und 49 Jahren stammen aus Berlin, ein 49-Jähriger kommt aus Nordrhein-Westfalen, ein 47 Jahre alter Mann aus Niedersachsen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Schwerpunkte der Razzia waren Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Die Ermittlungen richteten sich gegen die Nutzer eines Internetforums für Homosexuelle; in zwei Untergruppen sei es um Kindesmissbrauch und Kinderporno-Tausch gegangen.

Die Männer im Alter zwischen 21 und 60 Jahren sollen in einem bei männlichen Homosexuellen bekannten sozialen Netzwerk geschlossene Benutzergruppen eingerichtet haben, wirft ihnen die Generalstaatsanwaltschaft vor. Dort hätten sie Kontakte geknüpft und kinderpornografische Bilder und Videos getauscht. "In den Foren wurden auch Erfahrungen ausgetauscht und praktische Hilfestellungen gegeben, wie man zum Beispiel Kontakt zu Kindern herstellt", heißt es in einer Mitteilung der Frankfurter Ermittler.

dpa

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