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Bundesgerichtshof stützt Urteil im Mordfall Meckbach

Prozesse Bundesgerichtshof stützt Urteil im Mordfall Meckbach

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Fuldaer Landgerichts in einem Mordfall bestätigt. Das Urteil der zweiten Strafkammer gegen eine 41-jährige Frau aus Osthessen sei somit rechtskräftig, teilte das Landgericht am Montag mit.

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Der BGH stützte das Urteil im Mordfall Meckbach.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Fulda. Die Kammer hatte die Frau zu elf Jahren Haft verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte sie mit ihrer Tochter und deren damaligen Freund in Ludwigsau-Meckbach den 67 Jahre alten Ehemann und Vater mit einem Kissen erstickt, als er im Bett lag und schlief.

Das Landgericht hatte der Frau bereits eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit eingeräumt. Sie hatte zur Tatzeit bis zu 2,47 Promille Alkohol im Blut. Der zweite Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe sah im Vorgehen des Fuldaer Gerichts keine Fehler. Deshalb wurde mit Beschluss vom 21. Januar (Az.: 2 StR 238/14) die Revision der Angeklagten als unbegründet verworfen.

Die drei Angeklagten hatten vor Gericht die Tat gestanden. In der Urteilsbegründung nannte der Richter schwere Familienprobleme als Motiv für den Mord.

dpa

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