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Bund hält am Teilchenbeschleuniger Fair fest: Kosten gedeckelt

Wissenschaft Bund hält am Teilchenbeschleuniger Fair fest: Kosten gedeckelt

Auch nach der Kostensteigerung beim geplanten Teilchenbeschleuniger Fair hält der Bund an dem ambitionierten Projekt in Darmstadt fest. Die Obergrenze sei jetzt nach einem Plus von 235 Millionen Euro bei fast 1,3 Milliarden Euro gedeckelt, sagte der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Georg Schütte, am Mittwoch in Darmstadt.

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Computerbild der GSI und die geplante Anlage des Teilchenbeschleunigers FAIR (o.r.).

Quelle: FAIR GmbH

Darmstadt. Fair gilt als eines der weltweit größten Vorhaben für die physikalische Grundlagenforschung, etwa über die Vorgänge kurz nach dem Urknall.

Der Finanzplan werde 2019 noch einmal überprüft. Ein Kippen des Projekts sei aber "Spekulation", meinte Schütte. Die Kosten werden seinen Angaben zufolge zu 70 Prozent von Deutschland und zu 30 Prozent von internationalen Partnern übernommen. Insgesamt hat Fair Gesellschafter aus neun Ländern.

Die zusätzlichen 235 Millionen Euro seien wegen "erhöhter Brand- und Strahlenschutzanforderungen" zu den ursprünglich angepeilten 1,027 Milliarden Euro hinzugekommen, sagte Schütte. Davon übernehme Deutschland 173 Millionen Euro. Diese Zahlen hatte die "Wirtschaftswoche" bereits genannt. Die von Schütte genannten Summen beziehen sich auf das Preisniveau von 2005. Pro Jahr müsse eine Teuerung von durchschnittlich 1,3 Prozent eingerechnet werden.

Der Start von Fair ist nun für 2022 und 2025 in zwei Stufen geplant. Ursprünglich war hierfür das Jahr 2018 vorgesehen gewesen.

dpa

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