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Buchbranche kritisiert Urheberrecht: Appell an Regierung

Literatur Buchbranche kritisiert Urheberrecht: Appell an Regierung

Die deutsche Buchbranche hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, sich für eine lebendige und vielfältige Verlagslandschaft einzusetzen. Nur wenn Verlage auch eine marktgerechte Vergütung erhielten, könnten sie in Literatur und innovative Vertriebsmodelle investieren, sagte der Vorsteher des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, am Dienstag in Frankfurt.

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Die Frankfurter Buchmesse geht vom 11. bis 15. Oktober.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. Am Abend wollten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron gemeinsam die Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Frankreich eröffnen.

Riethmüller kritisierte die vom Bundestag im Sommer beschlossenen Einschränkungen des Urheberrechts im Wissenschaftsbereich. Wenn etwa Kindergärten und Hochschulen bestimmte Anteile von digitalen Werken kostenlos zusammenstellen dürften, sei dies ein schwerer Schlag für die rund 600 Verlage in dem Bereich.

Die 69. Frankfurter Buchmesse rechnet in diesem Jahr mit einer leichten Steigerung der Ausstellerzahl. Insgesamt werden zur weltgrößten Bücherschau, die vom Mittwoch bis Sonntag dauert, rund 7300 Anbieter aus 102 Ländern erwartet.

dpa

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