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Brütende Bussarde verteidigen Nachwuchs: Jogger im Visier

Freizeit Brütende Bussarde verteidigen Nachwuchs: Jogger im Visier

Jogger im Wald sollten in Frühsommermonaten mit angriffslustigen Greifvögeln rechnen. Um während der Brutzeit ihren Nachwuchs zu schützen, neigt vor allem der Mäusebussard zu Verteidigungsangriffen.

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Ein Schild des Forstamtes warnt im Wald vor möglichen Attacken durch Greifvögel.

Quelle: B.Roessler

Groß-Gerau. "Das passiert immer mal wieder", sagte André Schulenberg, Sprecher des Landesbetriebes HessenForst. Im Vergleich zur Zahl der brütenden Bussardpaare handele es sich jedoch um Einzelfälle. In Hessen leben geschätzt zwischen 8000 und 14 000 Brutpaare.

In einem Waldgebiet bei Groß-Gerau brütet derzeit ein Bussardpaar, das es mit der Verteidigung des eigenen Nestes besonders ernst meint. Forstamtsleiter Wolfram Hammes sind bislang drei Fälle bekannt, bei denen Jogger mit blutigen Kratzern am Kopf zum Arzt mussten. "Der Bussard hier, der ist schon ziemlich aggressiv", sagte Hammes. Das Forstamt hat deshalb Warnschilder aufgestellt. Jogger können von den Vögeln als Bedrohung wahrgenommen werden, weil sie sich relativ schnell bewegen. "Für normale Spaziergänger besteht eigentlich keine Gefahr", sagte Dagmar Stiefel von der Staatlichen Vogelschutzwarte.

dpa

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