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Brückensperrung: Minister dämpft Hoffnung der IHK auf Hilfsfonds

Verkehr Brückensperrung: Minister dämpft Hoffnung der IHK auf Hilfsfonds

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) hat zurückhaltend auf die Forderung der Wirtschaft nach einem Hilfsfonds wegen der gesperrten Schiersteiner Brücke reagiert.

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Die Brücke ist nach einem Bauunfall gesperrt.

Quelle: B. Roessler/Archiv

Mainz. "Bei ähnlichen Schadensereignissen gab es bisher auch seitens des Bundes einen solchen Fonds noch nicht", sagte Lewentz am Donnerstagabend bei einem Diskussionsforum der Mainzer "Allgemeinen Zeitung". "Dass wir natürlich im Gespräch bleiben, miteinander reden, das ist vollkommen klar."

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Rheinhessen, Günter Jertz, hatte die Regierung aufgefordert, mit dem Bundesverkehrsministerium über Hilfen zu sprechen, ähnlich denen nach Hochwasser. Die Rheinbrücke zwischen Wiesbaden und Mainz ist seit Mitte Februar nach einem Bauunfall an einem Pfeiler gesperrt. Die Sperrung verursacht laut einer Hochrechnung der IHK Wiesbaden einen Schaden von 1,4 Millionen Euro pro Tag.

Noch vor Ostern soll sie für Pkw - laut Lewentz vielleicht auch für Kleintransporter - wieder freigegeben werden. Wenn die Reparatur fehlschlägt, könnte eine mobile Ersatzbrücke zum Einsatz kommen. Bis zu 90 000 Fahrzeuge pro Tag sind bisher über die Schiersteiner Brücke gefahren.

dpa

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