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Braunbär-Trophäe im Internet zum Verkauf angeboten

Kriminalität Braunbär-Trophäe im Internet zum Verkauf angeboten

Ein 38-Jähriger hat einen präparierten Braunbären aus Russland auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten. Für den Bär-Vorleger aus Sibirien wollte der Mann einige Tausend Euro haben, wie das ermittelnde Zollfahndungsamt in Frankfurt am Donnerstag mitteilte.

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Vom Zoll beschlagnahmt wurde dieser präparierte Braunbär.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Die Jagdtrophäe wurde bereits Anfang Juli bei dem Beschuldigten aus dem Wetteraukreis sichergestellt. Das Bärenfell samt Kopf ist 2,40 Meter lang und 2,15 Meter breit.

Für die Einfuhr der Jagdtrophäe gab es zwar eine Genehmigung, der Verkauf des Fells war aber ausdrücklich verboten, erläuterte die Zollfahndung. Dieser Verbots-Passus war in der im Internet vorgelegten Bescheinigung geschwärzt. Auf den Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz stehen bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe.

Der Sprecher des Zollfahndungsamtes, Hans-Jürgen Schmidt, warnte Urlauber davor, Tiere oder Tier-Teile als Reiseandenken mit nach Hause zu nehmen. "Jeglicher Kauf fordert das Töten von Tieren. Zudem machen sich die Reisenenden bei geschützten Arten strafbar und müssen mit empfindlichen Strafen bei der Einreise rechnen."

dpa

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