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Bomben-Blindgänger bergen immer größere Gefahren in Hessen

Notfälle Bomben-Blindgänger bergen immer größere Gefahren in Hessen

Die Bedrohung durch Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Hessen wächst nach Ansicht von Experten. "Die Blindgänger sind im Laufe der Jahre nicht ungefährlicher geworden - im Gegenteil", sagte Nicole Ohly-Müller vom Regierungspräsidium (RP) Darmstadt.

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Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Darmstadt. Der Sprengstoff sei nach wie vor intakt und die Zünder würden durch das Alter immer empfindlicher. "Niemand kann genau sagen, wie viele Blindgänger noch unter den Autobahnen, im Wald oder auf Privatgrundstücken schlummern", sagte RP-Sprecherin Ohly-Müller.

Das RP Darmstadt mit dem dort angesiedelten Kampfmittelräumdienst ist in ganz Hessen zuständig für die Entsorgung der explosiven Hinterlassenschaften. Pro Jahr würden rund 400 Kampfmittelfunde registriert und rund 120 Tonnen Bomben, Granaten oder Munition entdeckt, abtransportiert und vernichtet. Und die Gefahr ist immer noch nicht gebannt: Schätzungen zufolge sind zehn bis 30 Prozent der rund 1,35 Millionen Tonnen Bomben nicht explodiert, die über dem früheren Deutschen Reich abgeworfen wurden.

dpa

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