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"Blockupy"-Demonstrant schweigt zu Krawall-Vorwürfen

Prozesse "Blockupy"-Demonstrant schweigt zu Krawall-Vorwürfen

Wegen schweren Landfriedenbruchs sowie Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung hat sich seit Mittwoch in Frankfurt ein "Blockupy"-Sympathisant zu verantworten.

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Frankfurt nach den Auseinandersetzungen am 18.03.2015.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Vor dem Amtsgericht geht es um die Krawalle bei der Einweihung der Europäischen Zentralbank im März vergangenen Jahres. Laut Anklage warf der gelernte Erzieher Steine in Richtung der Polizisten sowie in Fensterscheiben. Darüber hinaus soll der 24-jährige Pflastersteine auch an Gesinnungsgenossen weitergeben haben, wie ein Polizeibeamter im Zeugenstand berichtete. Bei einem Steinwurf in ein Fenster des Frankfurter Bürgeramtes seien auch Angestellte gefährdet worden.

Der Angeklagte selbst schwieg zu den Vorwürfen. Das Gericht musste deshalb mehrere Zeugen intensiv befragen. Einer der Beamten hatte den Mann aber mehrfach im Kreise des "Schwarzen Blocks" gesehen. Von den teilweise vermummten Demonstranten wurden Mülltonnen angezündet und Baustellen "auseinandergenommen". Die Bauzäune seien zu Barrikaden umfunktioniert worden.

dpa

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