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Blech und Totenschädel: MMK stellt sich mit Gupta-Schau neu auf

Kunst Blech und Totenschädel: MMK stellt sich mit Gupta-Schau neu auf

Dem Künstler Subodh Gupta widmet das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt nach seiner Neuausrichtung seine erste Ausstellung. Gezeigt werden ab dem 11. September rund 20 raumfüllende Installationen und skulpturale Arbeiten des Inders.

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Gupta stellt seine Installationen aus Alltagsgegenständen her.

Quelle: A.Dedert/dpa

Frankfurt/Main. Die Retrospektive "Everything is Inside" ist nach Angaben des Hauses zugleich die erste Einzelausstellung des 1964 geborenen Guptas in Europa.

Zu sehen sind vor allem Objekte, die der in Neu-Delhi lebende Gupta aus indischen Alltagsgegenständen komponiert hat. In der Eingangshalle des MMK steht die Installation "This is not a fountain" (2011) aus gebrauchtem Blechgeschirr und Wasserhähnen. Im Treppenhaus hängt der berühmte Totenkopf "Geheri Neend" (2008) aus blankpolierten Dosen.

Bei der Installation "Faith Matters" (2008) fahren Lunch-Boxen auf einem Förderband durch den Raum. "Er gibt mit seiner Kunst Antwort auf die Frage, wo Indien heute steht - gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich", sagt Kuratorin Anna Goetz.

Das MMK will künftig in seinem Haupthaus Einzelpräsentationen und die Klassiker der Sammlung zeigen. Im Zollamt gegenüber sollen genreübergreifende Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden. Eine Dependance im Taunus-Turm des Bankenviertels dient ab Oktober als Ausstellungsraum für aktuelle Werke der Sammlung.

"Everything is Indside" ist bis zum 18. Januar zu sehen.

dpa

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