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Bislang etwa 20 Patienten für Marburger Partikeltherapie

Krankenhäuser Bislang etwa 20 Patienten für Marburger Partikeltherapie

An der Marburger Partikeltherapie-Anlage haben die ersten Tumorpatienten ihre Behandlung beendet. Seit dem Start der innovativen Strahlentherapie vor rund drei Monaten seien etwa 20 Patienten behandelt worden, sagte der wissenschaftlich-technische Direktor der Einrichtung, Thomas Haberer, am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

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Ein Behandlungszimmer im Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT).

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Marburg. Einige Bestrahlungen davon liefen noch, mitunter seien bis zu 35 Sitzungen nötig.

Insgesamt zeigte sich Haberer zufrieden, auch wenn man sich gewünscht hätte, "dass die Patientenzahl etwas schneller hochgeht". Für die nächsten Monate erwartete er einen Zuwachs, unter anderem weil seit kurzem alle vier Behandlungsplätze zur Verfügung stehen.

Nach jahrelanger Auseinandersetzung und Verzögerung waren Ende Oktober die ersten Patienten an der mehr als 100 Millionen Euro teuren Anlage bestrahlt worden. "Die Behandlungen sind sehr gut verlaufen, es gab weder technische noch klinische Störungen", sagte Haberer. Es werde aber noch dauern, ehe man Behandlungserfolge bewerten könne.

Die Strahlenkanone an der Marburger Uni-Klinik war nach einem zähen Streit um die Wirtschaftlichkeit der Technik in Betrieb gegangen, unter Federführung des Heidelberger Uni-Klinikums. In Marburg sollen einmal mehr als 700 Patienten pro Jahr behandelt werden. Die Zahl soll schrittweise erreicht werden.

dpa

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