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Bisher sieben Fälle von FSME in Hessen

Gesundheit Bisher sieben Fälle von FSME in Hessen

Die gefährliche, von Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME ist in diesem Jahr in Hessen bisher siebenmal diagnostiziert worden. Im ganzen vergangenen Jahr habe es landesweit 22 Fälle gegeben, sagte eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin auf Anfrage.

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Im schlimmsten Fall ist das Virus tödlich.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Berlin/Frankfurt. Dabei sei es möglich, dass die Betroffenen sich nicht in Hessen infiziert hätten, aber in Hessen erkrankt seien.

Nach Angaben von Medizinern tragen ein bis fünf Prozent der Zecken das Virus der Hirnhautentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) in sich. Gegen diese meldepflichtige Krankheit ist eine Impfung möglich. Zecken gelangen aus dem Gras oder von niedrigen Büschen auf die Haut, die sie anbohren, um Blut zu saugen. Dabei können sie das Virus übertragen. Südhessen und der Landkreis Marburg-Biedenkopf sind nach Einschätzung des RKI FSME-Risikogebiete.

FSME-Viren können beim Menschen grippeähnliche Symptome und in besonders schweren Fällen eine Hirnhautentzündung auslösen. Bleibende Schäden können Lähmungen und Konzentrationsschwächen sein. Im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.

dpa

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