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Bisher keine weiteren Vogelgrippe-Funde in Hessen

Tiere Bisher keine weiteren Vogelgrippe-Funde in Hessen

Die tote Ente aus Nordhessen bleibt bisher der einzige Fall des gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N8 in Hessen. Experten haben den Twistestausee im Kreis Waldeck-Frankenberg abgesucht und keine weiteren Kadaver entdeckt, wie ein Sprecher des Umweltministeriums in Wiesbaden am Freitag mitteilte.

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Gänse im Stall.

Quelle: Franziska Kraufmann

Bad Arolsen/Wiesbaden. Rund um den Fundort der Tafelente wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Im Umkreis von drei Kilometern gilt ab sofort Stallpflicht für alle Geflügeltiere. Dort werden alle Vögel von Veterinären untersucht und auf Krankheitssymptome hin kontrolliert. Nach Angaben des Ministeriums gibt es in der Beobachtungszone mehr als ein Dutzend Betriebe mit 183 Hühnern, 32 Enten, 110 Tauben und 2 Gänsen.

Außerdem gelten besondere Sicherheitsmaßnahmen: An den Eingängen und Ausgängen der Ställe sollen Matten mit Desinfektionsmitteln ausgelegt werden, Fremde sollten die Geflügelställe nicht betreten und Hunde Katzen sollten im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen. Die landesweite Stallpflicht in den Risikogebieten entlang der großen Flüsse und Seen gelte weiterhin, sagte der Ministeriumssprecher.

Bislang wurde der gefährliche Erreger in sechs weiteren Bundesländern bei Wildvögeln registriert, und zwar in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg.

dpa

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