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Biblis-Stilllegung senkt Frischwasserverbrauch in Hessen

Umwelt Biblis-Stilllegung senkt Frischwasserverbrauch in Hessen

Durch die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis ist der industrielle Frischwasserverbrauch in Hessen auf ein Sechstel geschrumpft. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, verbrauchten gewerbliche Nutzer 2013 insgesamt 743,6 Millionen Kubikmeter Wasser.

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Luftaufnahme des Atomkraftwerks Biblis.

Quelle: Thomas Muncke/Archiv

Wiesbaden. Die Statistik wird nur alle vier Jahre erstellt.

2010 lag der Verbrauch noch bei 4,3 Milliarden Kubikmetern. Damals liefen die beiden Reaktoren von Biblis noch und benötigten Kühlwasser aus dem Rhein. Ein Sprecher des Werks bestätigte, dass der Unterschied zum größten Teil durch die Stilllegung im Jahr 2011 zu erklären sei.

Nach statistischen Angaben werden 94 Prozent der Frischwassermenge in der Industrie zur Kühlung von Produktions- und Stromerzeugungsanlagen eingesetzt. Das Wasser werde nur leicht erwärmt, seine Qualität verändere sich nicht. Im Vierjahresvergleich stellten die Statistiker fest, dass der Anteil mehrfach genutzten Wassers oder geschlossener Wasserkreisläufe leicht gestiegen ist. Auch dies entlaste die Umwelt.

Der Trinkwasserverbrauch in Privathaushalten war nach vorläufigen Schätzungen für 2013 nur ein Drittel so hoch wie die industrielle Wassernutzung.

dpa

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