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Bezahlbare Studentenzimmer: Hochschulen und Städte starten Appell

Wohnen Bezahlbare Studentenzimmer: Hochschulen und Städte starten Appell

Vor Beginn des Wintersemesters haben Hochschulen, Städte und Studentenvertretungen im Rhein-Main-Gebiet einen Appell für günstige Studentenzimmer gestartet. "Noch schwieriger als einen Studienplatz zu bekommen, ist es für viele, auf dem hiesigen Wohnungsmarkt eine bezahlbare Unterkunft zu finden", heißt es in dem Aufruf vom Donnerstag.

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Wohnungssuchanzeige am schwarzen Uni-Brett.

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Frankfurt/Main. "Das Wintersemester steht vor der Tür - geben Sie bitte unseren Studierenden eine Chance, zeitnah eine Unterkunft zu finden, damit sie sich ganz auf ihr Studium konzentrieren können", sagte Uni-Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz der Mitteilung zufolge. Der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) sagte: "Wir stehen deutschlandweit und international im Wettbewerb um die klügsten Köpfe." Da sei es für eine Wissenschaftsstadt wie Frankfurt unabdingbar, dem Nachwuchs auch eine angemessene Bleibe anzubieten.

Auf einer Plattform im Internet können Privatvermieter kostenlos ihre Angebote eingeben. Das Studentenwerk hängt zudem alle Angebote aus.

Nach einer Studie des Deutschen Studentenwerks seien die Mieten für Studenten in Frankfurt besonders teuer, teilte die Uni mit. Während sie im Bundesdurchschnitt monatlich 298 Euro Miete zahlten, seien es in Frankfurt 337 Euro. Lediglich sechs Prozent der Studenten haben in Frankfurt einen Wohnheimplatz, bundesweit zehn Prozent.

dpa

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