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Bewährungsstrafe wegen Betrugs mit Sozialwohnungen

Prozesse Bewährungsstrafe wegen Betrugs mit Sozialwohnungen

Wegen des Betrugs mit Sozialwohnungen ist ein 51 Jahre alter Mann zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von insgesamt 3600 Euro (240 Tagessätze) verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Der Mann hatte bis zu seiner Festnahme Anfang 2012 rund 30 Wohnungen an illegale Arbeiter aus Südosteuropa vermietet. Die ursprünglichen Mieter erhielten von ihm kleinere finanzielle Belohnungen dafür, dass sie sich bei Freunden oder Verwandten eine neue Bleibe suchten.

Das Jobcenter wusste davon nichts und zahlte die ursprüngliche Miete an den Eigentümer der Wohnanlage in Frankfurt-Sossenheim weiter. Mit dieser Masche hatte der Angeklagte bis zu 1000 Euro pro Monat und Wohnung kassiert. Vor dem Landgericht Frankfurt hatte er ein Geständnis abgelegt. Die Richter sprachen ihn zudem der Steuerhinterziehung und der Anstiftung zum Sozialhilfebetrug für schuldig.

Nachdem die Unregelmäßigkeiten 2012 bekanntgeworden waren, kam der Mann, der auch rund 27 000 Euro an Hartz-IV-Leistungen zu Unrecht bezogen hatte, in Untersuchungshaft. Dies und sein umfassendes Geständnis waren für das Gericht Anlass, die Strafe zur Bewährung auszusetzen. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und acht Monate Haft gefordert.

dpa

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