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Bewährungsstrafe für ehemaligen Schulrektor wegen Betrugs

Prozesse Bewährungsstrafe für ehemaligen Schulrektor wegen Betrugs

Die Berufungskammer des Landgerichts Fulda hat einen pensionierten Rektor einer Haupt- und Realschule wegen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt.

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Ein Mikrofon auf der Anklagebank im Saal des Landgerichts in Fulda.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Außerdem muss er 10 000 Euro an den Förderverein der geschädigten Schule zahlen. Damit hob das Landgericht am Mittwoch ein früheres Urteil des Amtsgerichts Fulda auf. Darin war der Mann im Juni vergangenen Jahres zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden.

Der heute 69 Jahre alte Angeklagte hatte vor Gericht ein umfassendes Geständnis abgelegt. Als Rektor der Schule im Kreis Fulda hatte er für Schulbücher, Arbeitshefte und Sportgeräte Geld von den Eltern einsammeln lassen und davon mindestens 30 000 Euro für private Zwecke genutzt. Der Landkreis als Schulträger hatte die Arbeitsmittel aber schon bezahlt. Mindestens zwei für den Sportunterricht bestellte Übungsbarren hatte der Rektor zudem an einen Sportverein weiterverkauft, dessen erster Vorsitzender er ist.

Bereits vor der Berufungsverhandlung hatten alle Beteiligten vereinbart, dass die Strafe nicht höher als elf Monate sein soll. Voraussetzung dafür war das Geständnis des Angeklagten gewesen. Mit dem nun ergangenen Urteil behält der Beamte seine Pensionsansprüche. Der Betrug war aufgeflogen, als der Angeklagte nach seiner Pensionierung knapp 4000 Euro aus dem Schultresor holte. Der Sekretärin erklärte er, er habe der Schule das Geld vorgestreckt. Die neue Schulleiterin schöpfte Verdacht und informierte die Polizei.

dpa

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