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Bewährungsstrafe für Sozialrathaus-Mitarbeiter: Geld abgezweigt

Prozesse Bewährungsstrafe für Sozialrathaus-Mitarbeiter: Geld abgezweigt

Wegen Untreue ist ein früherer Mitarbeiter eines Frankfurter Sozialrathauses zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht in Frankfurt ging am Donnerstag bei zehn Einzeltaten von einem Gesamtschaden von rund 23 500 Euro aus.

Frankfurt/Main. Es verhängte als Bewährungsauflage die Wiedergutmachung in monatlichen Raten. Der 62-jährige hatte über mehrere Jahre hinweg immer wieder Geld unberechtigt auf sein Konto und das seiner Lebensgefährtin überwiesen.

Zum großen Teil handelte es sich dabei um Zuschüsse zu den Krankenkassenbeiträgen, die beiden nicht zustanden. Erst nach drei Jahren wurden die Unregelmäßigkeiten aufgedeckt. Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte einsichtig und reuig. Er habe seiner stets in Geldnot lebenden Freundin helfen wollen, sagte er. Die Straftaten seien ihm aber aufgrund fehlender Kontrollen auch sehr leicht gemacht worden.

Strafmildernd wurde der Umstand gewertet, dass der Mann über Jahrzehnte hinweg einwandfrei für die Stadt gearbeitet hatte und auch ansonsten nicht vorbestraft war. Nach Aufdeckung der Taten war ihm fristlos gekündigt worden.

dpa

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