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Bewährungsstrafe für Erpresser in Zusammenhang mit Reemtsma-Lösegeld

Prozesse Bewährungsstrafe für Erpresser in Zusammenhang mit Reemtsma-Lösegeld

Ein Erpresser im Zusammenhang mit verschwundenem Millionenlösegeld aus der Reemtsma-Entführung ist zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 62-jährige Hauptangeklagte habe führende Köpfe der mittlerweile verbotenen Frankfurter Hells Angels mit seinem Wissen über Geldwäsche von Teilen des Lösegelds erpresst und rund 30 000 Euro abkassiert, stellte das Aachener Landgericht am Dienstag in dem Urteil fest.

Aachen. Die mitangeklagte Schwester wurde wegen Beihilfe zur versuchten Erpressung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Bei der Entführung des Hamburger Millionen-Erben Jan Philipp Reemtsma 1996 war das Opfer gegen Zahlung von 30 Millionen Mark (umgerechnet rund 15,3 Millionen Euro) Lösegeld freigekommen. Vom Großteil der Beute fehlt nach wie vor jede Spur. Aachen ist die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft bei der Suche nach den verschwundenen Millionen.

dpa

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