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Betrug mit "Schrott-Immobilien": Geständnisse angekündigt

Prozesse Betrug mit "Schrott-Immobilien": Geständnisse angekündigt

Betrügereien mit sogenannten Schrott-Immobilien stehen seit Freitag im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt. Angeklagt sind drei zwischen 28 und 30 Jahre alte Männer, die bei der Finanzierung minderwertiger Immobilien die Banken getäuscht und um mindestens 1,7 Millionen Euro geschädigt haben sollen.

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Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Laut Anklage vermittelten sie in 23 Fällen Häuser und Eigentumswohnungen zu weit überhöhten Preisen an zahlungsschwache Kunden. Die Banken wurden über den wirklichen Wert der Immobilien und die Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer getäuscht und gewährten dadurch die Darlehen, die in den meisten Fällen nicht zurückgezahlt wurden. Die Zwangsversteigerungen der Immobilien brachten später aufgrund der manipulierten Gutachten nur ein Bruchteil des finanzierten Kaufpreises.

Am ersten von 15 geplanten Verhandlungstagen kündigten die Angeklagten Geständnisse an. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vo dem Prozess erkennen lassen, dass bei einer Verkürzung des Verfahrens Strafen möglich sind, die noch zur Bewährung ausgesetzt werden könnten.

dpa

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