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Beteiligung an Juwelier-Überfall bestritten

Prozesse Beteiligung an Juwelier-Überfall bestritten

Nach einem Raubüberfall auf einen Juwelier im Main-Taunus-Zentrum steht seit Mittwoch ein 28 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage legt ihm zur Last, den Schmuckhändler gemeinsam mit zwei bislang unbekannt gebliebenen Mittätern im Februar vergangenen Jahres ausgeraubt zu haben.

Frankfurt/Main. Einer Videoaufzeichnung zufolge schlugen die Männer mit Äxten auf die Vitrinen und entnahmen Schmuck und Uhren. Der Schaden beläuft sich auf rund 540 000 Euro. Am ersten Verhandlungstag bestritt der Angeklagte die Tat.

Wegen eines anderen Haftbefehls wurde der Angeklagte im Sommer in Spanien festgenommen und im September nach Deutschland ausgeliefert. In einem anthropologischen Gutachten wurde der Mann als einer der Täter im Videofilm identifiziert. Das von dem Wissenschaftler am ersten Verhandlungstag vorgetragene Gutachten stieß allerdings auf den Widerspruch des Verteidigers. Der Rechtsanwalt wies darauf hin, dass der Gutachter in einem anderen Verfahren vor einigen Jahren schon einmal eine falsche Einschätzung abgegeben habe. Er verlangte einen weiteren Gutachter.

Die Strafkammer will den Prozess nach weiteren Zeugenvernehmungen Mitte März abschließen.

dpa

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