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Bestatter nehmen Trends und Berufsstandards in den Blick

Gesellschaft Bestatter nehmen Trends und Berufsstandards in den Blick

Friedwald statt Reihengrab: Das Interesse an alternativen Begräbnisformen hält nach Feststellung der Branche an. Die Nachfrage bewege sich aber auf einem relativ niedrigen Niveau, berichtete Hermann Hubing, der Geschäftsführer des Innungsverbandes "hessenBestatter", vor dem 10. hessischen Bestattertag am Samstag in Gießen.

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Das Interesse an Seebestattungen ist gestiegen.

Quelle: Ingo Wagner/Symbol

Gießen. "Die klassischen Bestattungsformen dominieren." Der Trend gehe dabei zu Feuerbestattungen.

Bei dem Treffen wollen die Branchenvertreter auch die Qualifikation für Bestatter in den Blick nehmen. Praktisch jeder könne sich in dem Beruf selbstständig machen, sagte Hubing. Nötig seien daher überprüfbare Standards, auch in moralischer und fachlicher Hinsicht. Deshalb fordere der Innungsverband die Einführung einer Sachkundeprüfung oder die Änderung des Gewerberechts.

Auf dem Programm steht zudem das Thema Sozialbestattungen, das die Branche - und die Kirchen - seit einiger Zeit beschäftigt. Man sehe die Zunahme von Sozialbestattungen mit großer Sorge, sagte Volker Rahn, der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Kommunen seien verpflichtet, Bedürftigen ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen. "Dafür wollen wir sensibilisieren."

dpa

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