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Beschneiung auf Wasserkuppe ausgebaut

Freizeit Beschneiung auf Wasserkuppe ausgebaut

Etwas Schnee ist in der nahenden Wintersportsaison bereits mehrmals auf der Wasserkuppe gefallen. Damit Rodeln, Ski- und Snowboardfahren möglich wird, fehlt aber noch einiges mehr von der weißen Pracht.

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Schneekanone auf der Wasserkuppe.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Gersfeld. Um sich etwas unabhängiger von den Niederschlägen in der Rhön zu machen, hat der Skiliftbetreiber Wiegand die Beschneiungsmöglichkeiten auf Hessens höchstem Berg ausgebaut. Eine weitere Kanone und zwei Lanzen seien zur Schneeproduktion angeschafft worden. Kosten: knapp 100 000 Euro. "Damit können wir dem Winter auf die Sprünge helfen. Die Beschneiungskapazitäten werden damit um etwa 20 Prozent verbessert", erklärte Betriebsleiter Martin Kirchner.

Derzeit ist man auf der Wasserkuppe dabei, von Sommerbetrieb mit Rodelbahnen auf Winterbetrieb fürs Schneevergnügen umzurüsten. Neue Pistenabschnitte sind für den Winter 2016/2017 nicht erschlossen worden, wie Kirchner sagte. Der Skiliftbetreiber Wiegand denke nach wie vor über einen Vier- oder Sechser-Sessellift nach. Die Pläne seien aber noch nicht weiter konkretisiert worden, erklärte Kirchner.

Neben den klassischen Wintersportarten werde bei entsprechender Schneelage auch wieder Snowkiten mit der Kraft des Windes auf der Wasserkuppe möglich sein. "Wir wollen auch wieder Nebel- und Sturmwanderungen anbieten", sagte Roland Frormann vom Rhön Info Zentrum. Große Neuerungen und neue Besucher-Attraktionen werde es in dieser Saison wohl nicht geben. "Wir bauen Bewährtes aus", sagte er.

dpa

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