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Bekämpfung der Internetkriminalität wird ausgebaut

Kriminalität Bekämpfung der Internetkriminalität wird ausgebaut

Die hessische Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT), die den mutmaßlichen Verkäufer der Münchener Amokwaffe überführt hat, wird größer.

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Eine Frau tippt auf einer Computertastatur.

Quelle: Jochen Lübke/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden/Gießen. "Wir bauen die ZIT kontinuierlich aus", sagte der Sprecher des Justizministeriums René Brosius am Donnerstag in Wiesbaden. 2016 sei eine neue Stelle geschaffen worden. Dieser Ermittler habe auch den mutmaßlichen Waffenhändler im Darknet ausfindig gemacht. Eine fünfte Staatsanwaltschafts-Stelle soll 2017 folgen.

Sie gehört zu den insgesamt rund 250 neuen Stellen, mit denen die Justiz im nächsten Jahr gestärkt werden soll. Die vor gut zehn Jahren eingerichtete ZIT beschränke sich auf hochkomplexe Verfahren. Im vergangenen Jahr waren das etwa 1000. Hinter einem dieser Ermittlungsverfahren könnten mehrere hundert Beschuldigte stecken. Die ZIT ist bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angesiedelt, als Außenstelle mit Sitz in Gießen. Außer ihr gebe es bei jeder der neun hessischen Staatsanwaltschaft Cybercrime-Fachleute.

Bayern will auch als Reaktion auf den Münchner Amoklauf seine Zentralstelle für Cybercrime (ZCB) erheblich verstärken. Bis Herbst 2018 soll sie um 24 Stellen wachsen. Derzeit ist sie mit drei Dezernenten ausgestattet, vom 1. September an mit vier.

dpa

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