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Bei der Telefonseelsorge klingelt es häufiger

Soziales Bei der Telefonseelsorge klingelt es häufiger

Bei der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden hat im vergangenen Jahr häufiger als noch 2013 das Telefon geklingelt. 2014 gab es 18 007 Anrufe bei der Hotline, wie aus dem Jahresbericht der Einrichtung hervorgeht.

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Die telefonischen Tröster haben viel zu tun.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Mainz. 2013 waren mit 16 940 gut 1000 Anrufe weniger. Das bedeute allerdings nicht zwangsläufig, dass mehr Menschen Probleme und Sorgen hätten. "Wir hatten in den vergangenen Jahren einige Probleme bei der Erreichbarkeit", sagte Claudia Staudinger aus der Leitung der Telefonseelsorge der Deutschen Presse-Agentur. Das habe sich dank neuer Routing-Techniken gebessert - dies sind die Wege, auf denen die Telefonate zu den Ehrenamtlichen durchgestellt werden.

Die Telefonseelsorge geht davon aus, dass etwa 50 Prozent der Anrufer alleine leben. Besonders häufig gehe es bei ihren Gesprächen um Krankheiten, eine depressive Stimmung oder die Einsamkeit. Auch mit dem Ende der dunklen Jahreszeit erwarten die telefonischen Tröster keinen deutlichen Rückgang bei den Anrufen. "Es gibt im Jahresverlauf keine Spitzen, die wir beobachten können. Wir sind eigentlich immer ausgelastet. Auch im Frühling und Sommer", sagte Claudia Staudinger.

dpa

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