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Bei Windkunstfestival wird Himmel zum Ausstellungsraum

Kunst Bei Windkunstfestival wird Himmel zum Ausstellungsraum

Es sieht aus wie eine riesige Wäscheleine mit weißen Bettlaken - doch es ist Kunst. Das Hunderte Meter lange Werk "Wind Translator", das stark an eine frühere Waschmittelwerbung erinnert, ist Teil des 7. Windkunstfestivals "Bewegter Wind" Nordhessen.

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"Wind Translator" der Künstler Dimitri Dimov und Lora Azza.

Quelle: Swen Pförtner

Kassel/Söhrewald. Von Sonntag (17. August) bis zum 31. August sind in Kassel und im Windpark Söhrewald fast 60 Objekte internationaler Künstler zu sehen, die sich mit Wind beschäftigen. "Das wichtigste ist die Bewegung", sagt Kuratorin Reta Reinl.

So bringt der Wind am Stadtrand Kassels an einer Anhöhe beispielsweise eine Fahrrad-Felge zum Rotieren, dabei lässt ein durch ein Seifenbad gezogener Ring Seifenblasen entstehen. Ein indischer Künstler hat die Installation "fresh relocate" gebaut, bei der ein rotes Herz aus Stofffetzen nur dann zu erkennen ist, wenn der Wind in eine bestimmte Richtung bläst. "Der Wind ist das einzige Element, das man nicht sehen kann und das doch allgegenwärtig ist", sagt Kuratorin Reinl. "Auch Kunst soll das nicht greifbare vermitteln." Das Windkunstfestival findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten in Nordhessen statt.

Zudem hat die Künstlerin Dagmar Reichel weiße Stoff-Schilder aufgestellt. Erst wenn sich in den kommenden Tagen durch den Wind Staub und Polen auf dem aufgebrachten Kleber festsetzen, kann die sonst unsichtbare Schrift entschlüsselt werden.

dpa

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