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Behörde warnt vor Kaninchenseuche

Tiere Behörde warnt vor Kaninchenseuche

Zahlreiche Kaninchen sind im Wetteraukreis an einer ansteckenden Viruserkrankung gestorben. Wie viele Tiere von der Kaninchenseuche genau betroffen sind, sei allerdings unklar, teilte der Wetteraukreis am Freitag mit.

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Zahlreiche Kaninchen sind schon an der Hämorrhagischen Krankheit gestorben.

Quelle: Maja Hitij/Archiv

Friedberg. Die sogenannte Hämorrhagische Krankheit sei nicht anzeige- oder meldepflichtig. Sie trete bei wildlebenden und bei Heimkaninchen auf und verlaufe bei diesen tödlich. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ist die Krankheit nicht auf den Menschen übertragbar.

Als Schutzmaßnahme für die Nager empfahl die Kreisbehörde, bis auf weiteres keine Kaninchen-Schauen zu veranstalten und die Tiere zu impfen sowie nach Möglichkeit im Haus zu halten. Das Virus werde in erster Linie durch direkten Kontakt oder durch Insekten übertragen.

Derzeit grassiert eine neue Variante des Virus, wogegen es der Behörde zufolge keinen in Deutschland zugelassenen Impfstoff gibt und aus dem europäischen Ausland bezogen werden muss. Auch im Kreis Gießen ist man wegen der Seuche besorgt: Der Kreis rät Kaninchenhaltern, sich an ihren Tierarzt zu wenden. Dieser könne mit einer Sondergenehmigung Tiere gegen das Virus impfen.

dpa

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