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Behörde sagt Zwangsräumung bei "Müllkünstler" ab

Buntes Behörde sagt Zwangsräumung bei "Müllkünstler" ab

Der von einer Zwangsräumung bedrohte selbst ernannte Müllkünstler aus dem osthessischen Neuenstein hat einen Teilerfolg erreicht. Das Regierungspräsidium (RP) Kassel sagte die für Montag vorgesehene Beseitigung von 120 Kubikmetern Abfällen auf den Privatgrundstücken von Matthias Möller vorerst ab.

Neuenstein. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest, berichtete das RP am Freitag.

Die Behörde habe sich nach intensiven Beratungen zu dem Schritt entschlossen, weil "eine akute Gefährdung für Leib und Leben des Verursachers der Müllablagerung und Besitzers der Grundstücke nicht ausgeschlossen werden konnte". Möller ist nach eigenen Angaben seit Montag im Hungerstreik, um seinen Willen durchzusetzen.

Das RP Kassel wirft Möller vor, seine Grundstücke als illegale Müllhalde zu missbrauchen. Dort lagern unter anderem ausrangierte Möbel, Metall, Holz, Behältnisse und Gebrauchsgegenstände aller Art, auch ein Schrottauto und eine ausgebaute Kloschüssel. Der 52-Jährige sagt, dass er Teile des Sammelsuriums für seine Kunstprojekte benötige. Möller fühlt sich von den Behörden und seinen Nachbarn, die sich über ihn beschweren, gemobbt und verfolgt.

dpa

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