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Bauern fürchten Mäusefraß: Regen könnte geholfen haben

Agrar Bauern fürchten Mäusefraß: Regen könnte geholfen haben

Hessens Bauern sorgen sich um ihre im Herbst eingesäten Rapsfelder. Heerscharen von Mäusen haben sich über die frischen Pflanzen hergemacht. Wie groß die Schäden sind, kann nach Angaben des hessischen Bauernverbandes noch nicht abgeschätzt werden.

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Eine großflächige Mäusebekämpfung ist nicht erlaubt.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Friedrichsdorf. Milde Winter und vor allem die große Trockenheit des vergangenen Jahres hatten zu einer Massenvermehrung der kleinen Nager geführt. Die Tiere fressen unter anderem Wurzeln und Blätter junger Pflanzen.

Obwohl auch dieser Winter bisher sehr mild war, sind die Bedingungen für Feldmäuse nicht mehr so günstig: "Der Regen der vergangenen Wochen hat bestimmt gewirkt", sagte Verbandssprecher Bernd Weber. Aber auf einigen Rapsfeldern zeigten sich Lücken.

Eine großflächige Mäusebekämpfung ist nicht erlaubt. Giftweizenköder dürfen nach Angaben von Weber nur mit sogenannten Legeflinten ausgebracht werden - das heißt, die Körner müssen einzeln in die Mauselöcher unter die Erde gelegt werden, damit nicht Vögel und andere Tiere sie fressen können.

Das hessische Umweltministerium hatte im vergangenen Jahr die Notfallzulassung eines Mäusegifts abgelehnt. Es habe lediglich punktuell Probleme mit den Nagern gegeben, sagte ein Sprecher. Es gebe aktuell keine Hinweise, dass die Situation in diesem Jahr anders wäre.

dpa

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