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Bankautomat gesprengt: Bewohner müssen Haus verlassen

Kriminalität Bankautomat gesprengt: Bewohner müssen Haus verlassen

Mitten in der Nacht schreckt in Weilburg ein gewaltiger Knall die Bewohner eines Hauses aus dem Schlaf. Eine Explosion erschüttert den Geschäftsraum einer Bank im Erdgeschoss. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Weilburg. Unbekannte Täter haben in Weilburg (Kreis Limburg-Weilburg) einen Geldautomaten gesprengt und dabei großen Schaden angerichtet. Die Bewohner des Hauses, in dessen Erdgeschoss sich der Geschäftsraum einer Bank befindet, mussten das Gebäude in der Nacht auf Mittwoch sogar vorübergehend verlassen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die zunächst befürchtete Einsturzgefahr bestätigte sich später nicht, am Morgen konnten die Menschen zurück in ihre Wohnungen. Den Schaden schätzte die Polizei auf bis zu 150 000 Euro. Verletzt wurde niemand, die Täter flüchteten ohne Beute.

Nach ersten Erkenntnissen sprengten zwei Unbekannte den Automaten gegen 2.00 Uhr in der Nacht - womit, war zunächst unklar. Die Explosion hatte eine große Wucht: Der Automat wurde total zerstört, seine Einzelteile flogen meterweit bis auf die Straße. Eine Stellwand sowie die Deckenverkleidung des Raumes wurden zerstört, es entstanden Risse an den Wänden. Die Fensterfront wurde aus den Angeln gerissen. Die Hausbewohner mussten vorübergehend bei Bekannten und der Feuerwehr unterkommen.

Zeugen sahen der Polizei zufolge zwei Männer mit dunkler Kleidung und Kapuzen davonlaufen, einer habe zur Tarnung eine Skimaske getragen. Die Fahndung, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war, brachte zunächst keinen Erfolg. Die Geldkassette aus dem Automaten ließen die Täter zurück. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

dpa

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