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Bahntunnel durch Westerwald und Taunus soll Mittelrheintal entlasten

Umwelt Bahntunnel durch Westerwald und Taunus soll Mittelrheintal entlasten

118 Kilometer lang unter mehreren Bundesländern hindurch: Mit einem Westerwald-Taunus-Bahntunnel will der Bonner Bauingenieur Rolf Niemeyer Güterzüge aus dem lärmgeplagten Mittelrheintal heraus und unter die Erde holen.

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Das Luftbild zeigt den Loreleyfelsen.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Koblenz. Zwischen dem hessischen Bischofsheim nahe Mainz und St. Augustin bei Bonn in Nordrhein-Westfalen sollen die Züge nach Niemeyers Plänen unterirdisch rollen.

"Es gibt einen langsamen, aber stetigen Zuwachs an Interesse", sagt der Ingenieur. Sein Projekt meldete er für den Bundesverkehrswegeplan 2015 an. Im Bundesverkehrsministerium entscheidet sich im Herbst, ob der Tunnel aufgenommen wird und er damit eine Chance hat, einmal Wirklichkeit zu werden.

Bahnlärmgegner unterstützen Niemeyers Idee. "Die Wirtschaft braucht eine Güterverkehrsstrecke im Herzen Europas", sagt Willi Pusch von der "Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn". Mit Blick auf den "Tag gegen Lärm" am Mittwoch forderten verschiedene Lärm-Initiativen erneut ein Nachtfahrverbot für laute Güterzüge. Täglich fahren nach Bahn-Angaben rund 400 Züge durch das Mittelrheintal, darunter etwa 250 Güterzüge.

dpa

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